#4 Die Kasematten

Die Kasematten am Schlossberg waren jahrhundertelang Vorratskammern und Zuchthaus für renitente Zeitgenossen. Als die Festung 1809 gesprengt wurde, verlor das Gewölbe seinen ursprünglichen Sinn und wurde zu Ort der Begegnung umgestaltet. 1937 kam „Fidelio“ von Beethoven zur Aufführung, und Zeitzeugen berichteten, dass beim Erschallen des Gefangenenchors die Präsenz der ehemaligen Delinquenten geradzu spürbar war.

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#4 Die Schlossbergbahn

Es gibt einige Möglichkeiten, den Hausberg von Graz zu erobern: über die steile Stiege am Schlossbergplatz, die weichen Serpentinen vom Kameliterplatz aus oder die einfache und gelenkschonende Variante – mit der Zahnradbahn. Dieses Beförderungsmittel blickt auf eine 500-jährige Geschichte zurück, klettert wie eine Gämse und ist quasi die perfekte wandelnde Aussichtsplattform für die Westseite der Stadt.

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#4 Der Teufel & der Schlossberg

Einst kamen auf dem Schöckel viele Leute zusammen und sprachen von den Schönheiten und Merkwürdigkeiten des herrlichen grünen Steirerlandes. Ein grün gekleideter Weidmannsgeselle, welcher unbemerkt hinzugetreten war und eine Weile zugehört hatte, lachte darüber und sagte: „Ihr liebt Euer Land, Euren Schöckel, aber dieser ist nur ein Zwerg gegen den großen Rigi in der Schweiz. Wenn Ihr wollt, so setze ich binnen 24 Stunden hier drei solche Kegel, wie der Schöckel, übereinander auf, aber nur muß der erste Mensch, der dann diesen dreifach getürmten Felsen besteigt, mir gehören.“

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#4 Der Schlossberg

Seit 1999 gehört der Grazer Schlossberg mit der historischen Altstadt von Graz zum UNESCO WELTKULTURERBE.

Die „Schlossbergbahn“ führt seit 1894 auf den Berg. Wer gut zu Fuß ist, gelangt über 260 Stufen vom Schlossbergplatz zum Uhrturm.

Der Uhrturm, das Wahrzeichen der Stadt, ist für BesucherInnenbequem mit dem „Schlossberglift“ erreichbar.

Der Teufel selbst soll laut Sagen für die Entstehung des Schlossberges verantwortlich sein.

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#5 Die Wasserjungfrauen

Neben Wassergeistern und Wasserfrauen tauchen in den Sagen aus der grünen Mark auch sogenannte Wasserjungfrauen auf. Sie halten sich in Seen und in fließenden Gewässern auf, wie z.B. in der Mur.

Diese schönen, lieblichen Frauen- und Mädchen gestaltet werden in ihrem wunderbaren Gesange den Fischern und ganz besonders den Schiffern gefährlich, indem diese, ihren Stimmen lauschend, der ihnen drohenden Gefahren nicht achten und deshalb auch oft ihren Untergang finden.

Quelle: Sagen aus der grünen Mark

#5 Riversurfen

Während an den Stränden von Oahu schon seit Hunderten von Jahren dem wilden Ritt auf den Wellen gefrönt wird, ist die Mur ein vergleichsweise junges Revier für die Surfer – aber eines, das für Action und Adrenalin im Herzen der Stadt sorgt. In Ermangelung an Riesenwellen, die mit ohrenbetäubenden Donnern auf den Surfer zurasen, muss am Fluss improvisiert werden.

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